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Erste-Hilfe-Stunde für Hortkinder im „Wunderland“

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 26. April 2016

Eine Lehr- und Lernstunde in Sachen Erste Hilfe haben am 22. April die rund 20 Hortkinder in der KiTa Wunderland an der Unteren Hauptstraße absolviert. Nicht ohne Grund hatte Kindergarten- und Hortleiterin Helga Ulrich dazu die Johanniter-Unfallhilfe, zugleich auch Träger der Echinger Einrichtung, eingeladen, denn auch für die „Ersthelfer von morgen" gilt der Spruch „Früh übt sich" ...

Da galt es, in Theorie und Praxis eine Menge zu lernen und auch auszuprobieren. Als erstes durften die Schulkinder einen Blick in den Rettungswagen mit all seinem medizinischen Zubehör werfen. Im Anschluss erläuterte und demonstrierte Paul Buck als fachkundiger Referent den wissbegierigen und lebhaften Mädchen und Jungen einige wichtige Grundlagen der Ersten Hilfe. Da ging es um überschaubare und nicht zu dramatische Maßnahmen bei kleineren Blessuren und Notfällen wie Kratzern, Schürf- und Bisswunden oder Nasenbluten und wie man fachgerecht ein steriles Pflaster, eine Kompresse, einen Verband oder auch ein Dreieckstuch beim Verletzten anbringt.

 

Johanniter-Erste-Hilfe Kinderkurs
Als es dann darum ging, sich in der Runde gegenseitig Pflaster mit der richtigen, keimfreien Fläche auf fiktive Wunden anzulegen, landeten schon mal ein paar davon auf dem einen oder anderen frech-forschen „Mundwerk". Trotz des ernsten Themas darf nämlich der Spaß nicht fehlen, waren sich alle einig. Sanitäter und Experte Buck nutzte gern die Gelegenheit, mit dem einen oder anderen „falschen Hausrezept" aufzuräumen. Da geisterten einige wundersame Empfehlungen durch die Runde, die unter Umständen beispielsweise beim Nasenbluten zum Erbrechen führen können. Richtig ist auf jeden Fall, sich bei Nasenbluten nach vorn zu beugen, vorzugsweise über ein Waschbecken, und gleichzeitig ein feuchtes Tuch im Nacken zu platzieren. Das wussten sogar einige der Hortkinder. Und auch ihr kindlicher Scharfsinn ließ die Erwachsenen staunen: „Warum sind wohl Bissverletzungen so gefährlich?" fragte Sani Buck. „Wegen der Keime, weil nämlich Hunde sich nicht die Zähne putzen" hieß die (halb)-richtige Antwort aus Kindermund.


Für Sie berichtete Ulrike Wilms