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107 Erstklässler freuen sich auf -Rechnen, Schreiben, Lesen-

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 17. September 2017

Große Schultüten, ein herzliches Willkommen

und viele gute Wünsche beim Start ins Schülerleben

In den beiden Grundschulen an der Danziger Straße und der Nelkenstraße haben am 12. September 107 neue Erstklässler ihre mindestens neunjährige Schullaufbahn begonnen. Sie alle wurden herzlich willkommen geheißen.

 

„Hurra ich bin ein Schulkind" hieß es im Begrüßungslied des Schulchores der Zweitklässler in der Schulturnhalle an der Danziger Straße. Hier werden 67 Kinder in drei Klassen eingeschult. Für zwei der drei Erstklasslehrerinnen, nämlich für Maryse Neubeck, die für die 22 ABC-Schützen der Ganztagsklasse verantwortlich ist, und für Maria Kraus, Klassleiterin der Inklusionsklasse mit 20 Schützlingen, war es ebenfalls der erste Schultag an neuer Wirkungsstätte. Die Klassleiterin der 1b mit 25 Kindern ist Sabine Müllner. Stephanie Fichtl und Andrea Schlammerl heißen die Klassenlehrerinnen in der Grundschule Nelkenstraße, in der heuer 40 neue Schulkinder zur ersten Jahrgangsstufe zählen.

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Die meisten ABC-Schützen waren an ihrem allerersten Schultag schon noch ein wenig schüchtern und hatten nicht nur ihre Eltern und auch Großeltern, sondern natürlich auch ihre bunten Schultaschen und wunderschönen Schultüten mitgebracht. Letztere waren mitunter fast noch größer als die kleinen Schulanfänger.
Zum „Begrüßungskomitee" in der voll besetzten Schulturnhalle gehörten neben Schulleiter Gerhard Röck und den Klassenlehrerinnen auch Dritter Bürgermeister Thomas Kellerbauer und Thomas Stübe vom Elternbeirat.
Kellerbauer, dessen Tochter vor sechs Jahren an gleicher Stelle eingeschult worden war, merkte mit einem Augenzwinkern an, dass die Eltern sicher genauso aufgeregt seien wie die frisch gebackenen Schüler. Er appellierte an die Mütter und Väter, ihre Kinder durch die Schulzeit zu begleiten und dabei auch ihren Anteil des Erziehungsauftrags zu erfüllen: „Dafür ist nicht nur die Schule verantwortlich!" sagte er. Stübe rief unter anderem dazu auf, sich für die gemeinsamen Belange der Schulfamilie zu engagieren, beispielsweise im Elternbeirat.
Schulleiter Gerhard Röck ging ein wenig auf die schwierigen schulischen Rahmenbedingungen aufgrund der knappen Personalsituation ein, vor allem im Blick auf das neue Schulprofil „Inklusion" und den Ganztagsbetrieb. Da gelte es, „einen Mangel zu verwalten", so Röck wörtlich. Die angespannte Situation angesichts neuer Aufgaben führe dazu, dass neben dem Pflichtunterricht „nicht viel mehr nebenher angeboten werden" könne. Abschließend wünschte der Rektor den Lehrern „gute Nerven" und den Eltern „viel Geduld". Jeder Schulanfänger bekam als blühende Starthilfe eine kleine Sonnenblume überreicht – und schon ging es, flankiert von fröhlichen Liedbeiträgen wie „Alle Kinder lernen lesen, auch Indianer und Chinesen" oder auch Hip-Hop-Schule ist top" gemeinsam mit der jeweiligen Lehrerin zur allerersten Schulstunde.
Ein besonderer Dank der Schulleitung galt den Echinger Schülerlotsen, den Eheleuten Gisela und Alois Westermeier, die für die Schulwegsicherheit sorgen. Übrigens werden dringend weitere Schulweghelfer gesucht: Interessenten können sich in der Gemeindeverwaltung melden.


 

Erstklässler-Zitat auf die Frage von Rektor Gerhard Röck, worauf sich die Schulanfänger denn so alles freuen:
„Ich freu' mich aufs Schultüten-Auspacken!"


Für Sie berichtete Ulrike Wilms.