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In Günzenhausen geht´s um die „Weißwurst“

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 29. Oktober 2015

Viele Diskussionen auf der Bürgerversammlung

Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Günzenhausen nahmen an der Bürgerversammlung am 29. Oktober teil. Die zahlreichen Wortmeldungen und Diskussionen kannte erster Bürgermeister Josef Riemensberger bereits von den vergangenen Jahren. Auch die Themen glichen denen der letzten Bürgerversammlung.


Am meisten interessierten sich die „Günzenhausener" für die derzeitige Oberflächenwasserableitung, die schon lange im Ort ein Thema ist. Laut Riemensberger sind Überschwemmungen bei der Gemeinde mit einkalkuliert. Die Wasserableitungen wurden wohl schon deutlich verbessert, allerdings gibt es keine Rückhaltebecken. Auf einen Ausbau kann Günzenhausen vielleicht im nächsten Jahr hoffen.
Ein weiteres Thema war die Breitbandversorgung. Geklärt wurde bereits, dass es eine Förderung geben wird, teilweise ist sogar mit Glasfaser zu rechnen. Der Geflügelhof kann leider nicht versorgt werden. Nach der derzeitigen Ausschreibung wird es eine extra Bürgerversammlung geben, bei der es sich nur um die Internetversorgung drehen wird. Geklärt werden muss hier lediglich noch der Kostenfaktor der Förderung.
Die derzeitige Asylantensituation bewegt Günzenhausen ebenfalls. Landrat Hauner hat angeordnet, in sämtlichen Gemeinden in Freising die möglichen Liegenschaften zu prüfen. Alle geeigneten Objekte werden im Bestand gelistet. Hierbei handelt es sich lediglich um öffentliche Objekte, private Liegenschaften sind ausgeschlossen. Die Regierung von Oberbayern weist derzeit ca. 50 Asylanten pro Woche dem Landkreis Freising zu, welche gleichmäßig auf die 24 Gemeinden verteilt werden müssen. Die Bürger machen sich Sorgen darüber, wie so viele Asylanten in die Gemeinde integriert werden können.
Zum Thema Verkehr konnte Josef Riemensberger einiges berichten. Wichtig war ihm, den Bürgerinnen und Bürgern die Verkehrszahlen nahe zu bringen. Die enorm steigende Verkehrsbelastung der Nordallianz bewegt die Gemeinde Eching. Im Jahr 2004 wurde die A9 auf 8 Spuren ausgebaut. „Heute sind wir wieder auf demselben Stand wie 2004, die Autobahnen müssen bald wieder erweitert werden." so der Bürgermeister.
Auf dem Radweg der B13 wurde die Einmündung nach Deutenhausen hergestellt und abgeschlossen. Ein Bürger meldete zu Wort, dass die Abbiegespur von Maisteig nach Fahrenzhausen zu kurz sei. Riemensberger gibt diesen Wunsch an das Landratsamt Freising weiter. Außerdem wurde der Wunsch auf eine Geschwindigkeitsanzeige geäußert. Desweiteren wurde die Ausschreibung zur Einmündung der Weinbergstraße aufgehoben. Der Vorstand hofft im nächsten Jahr auf günstigere Angebote. Das Projekt soll dann schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden.
Um die Weißwurst ging es bei der Diskussion um das neue Feuerwehrhaus. Die Pläne für den Bebauungsplan sind erstellt. Die Planung ist allerdings noch am Anfang. Fest steht wohl laut Aussage des Bürgermeisters, dass es in dem neuen Feuerwehrhaus am Lichtweg keinen großen Aufenthaltsraum geben wird. Ein Bürger machte sich sofort Sorgen um den Platz für ein ordentliches Weißwurstessen. Ob das Haus mit einem Satteldach oder Flachdach gebaut wird, steht anscheinend noch nicht fest.

 

Für Sie berichtete Yvonne Schumann.

 

Masterfoto

Viele interessierte Günzenhausener nahmen an der Bürgerversammlung im Grillwirt teil