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SPD-Neujahrsempfang stimmt auf Bürgermeisterwahlkampf ein

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 03. Februar 2016

Neues Jahr, neuer Schwung und vor allem ein neues Gesicht – der Neujahrsempfang der Orts-SPD am 15. Januar 2016, der erstmals im stilvollen Ambiente der Apollo XIV- Bar des Hotel Olymps stattgefunden hat, stand ganz im Zeichen „neuer Zeiten" in und für Eching. Im Mittelpunkt: der frisch gekürte junge Bürgermeisterkandidat Sebastian Thaler, 29 Jahre alt, Diplom-Kaufmann und Projektleiter bei Siemens. Nicht zu vergessen seine Frau Marlen, die seit der Aufstellungsversammlung bei diversen Anlässen und Veranstaltungen in Eching stets an seiner Seite war.

Rund 70 Bürger/innen waren der Einladung der beiden Vereinsvorstände Carsten Seiffert und Thomas Müller-Saulewicz zu diesem politisch-geselligen Jahresauftakt gefolgt. Viel Lob gab es für das dreiköpfige Orga-Team Sybille Schmidtchen, Stefanie Malenke und Elke Saulewicz, die sich auch um das kulinarische und kulturelle Rahmenprogramm vom Begrüßungscocktail über das delikate Fingerfood bis zur ebenso eindrucks- wie schwungvollen musikalischen Untermalung gekümmert hatten.

 

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Konzertante Familienmusik auf hohem Niveau Brüdern Maximilian (Violine) und Adrian Kleemann (Klavier), 11 und neun Jahre alt, teils unterstützt von ihrem Vater (Cello), zugleich auch eine Generalprobe für den Bewerb „Jugend musiziert", bei dem das Brüderpaar Ende Januar antritt, konzertantem Niveau .
Die Gästeliste umfasste neben Gemeinderäten aller Coleur, Parteigenossen, „Fans und Sympathisanten" auch ausdrücklich Vertreter von Organisationen und Vereinen. Insbesondere letzteres war den Genossen sehr wichtig, natürlich zur „Einstimmung" auf die anstehenden Bürgermeisterwahlen. Der Jahresbeginn stehe „im Zeichen einer Weichenstellung" gab Müller-Saulewicz als Parole aus und Seiffert ergänzte: „Viele wünschen sich einen Wechsel – wir sind nicht allein". Und dafür, so zeigten sich die Genossen überzeugt, haben sie in Thaler den richtigen gefunden zu haben: "Der kann's" so Seiffert wörtlich. Nach seiner Aussage fällt positiv in die Waagschale, dass der Kandidat nicht nur integer, sympathisch, kompetent ist, das Herz am rechten Fleck hat und seit sieben Jahren in der Tennisabteilung des SCE sportlich und ehrenamtlich aktiv ist, sondern gerade kein Parteimitglied ist , auch außerhalb der SPD „für andere wählbar". Natürlich ergriff Thaler Gelegenheit und Wort, sich und seine politischen Kernthemen der Öffentlichkeit vorzustellen – und zwar bezeichnenderweise in aller Kürze, denn, das persönliche Kennenlernen" stehe heute für ihn im Vordergrund. Er stehe für eine Atmosphäre von Offenheit, Transparenz und Einbindung der Bürger. Als Themen, die ihm besonders am Herzen liegen nannte er in aller Kürze 1. Wohnraum schaffen, nicht nur aber auch unter dem sozialen Fokus und angesichts der Flüchtlingsthematik, 2. das kulturelle Leben mit allen Institutionen und Vereinen anzukurbeln und 3. Die Ortsgestaltung. Dass er „von außen" komme, sah er auch als Chance und Vorteil, um mit neutralem, „frischem Blick die Gegebenheiten zu hinterfragen.
Mit einem Schmunzeln merkte Thaler abschließend humorvoll an, dass ihm bis zur Bürgermeisterwahl im Juli wohl das längste Bewerbungsgespräch seines Lebens bevorstünde: „Ich freue mich auf die Herausforderung" lautete seine Ansage.

 

Ehrung für Max Wanninger

Schon seit 50 Jahren hat Echings Ehrenbürger Max Wanninger mit seinen 86 Jahren ein SPD-Parteibuch – und das ist nicht nur selten, sondern wahrlich aller Ehren wert. Für das seltene Jubiläum von fünf Jahrzehnten Zugehörigkeit zur Sozialdemokratie, darunter von 1972 – 1991 fast zwei Jahrzehnte als SPD-Gemeinderat, nahm Wanninger im feierlichen Rahmen des Neujahrsempfangs Abzeichen und Urkunde entgegen. Seit 1960 in Eching ansässig, gehört Wanninger aufgrund seines freundlichen, aufgeschlossenen Wesens und seines langjährigen Engagements nicht nur als Kommunalpolitiker, sondern auch als Vereinsvorstand, etwa beim Siedlerverein und Sozialverband VdK, zu den ebenso geschätzten wie bekannten Persönlichkeiten im Ort.

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Auf dem Foto von links nach rechts: Vorsitzender Thomas Müller-Saulewicz, der für 50 Jahre SPD-Zugehörigkeit geehrte Max Wanninger, Bürgermeisterkandidat Sebastian Thaler und 1. Vorsitzender Carsten Seiffert.

Für Sie berichtete Ulrike Wilms