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Schöne Momente beim weihnachtlichen Klangforum der Musikschule

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 27. Dezember 2016

Das politische Geschehen, das weltweit von Krieg und Krisen gekennzeichnet und durch den Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt ganz nah gerückt war, beunruhigt die Menschen auch in der so genannten staaden Zeit. Da ist es umso wertvoller, wenn es gelingt, sich eine Auszeit zu gönnen, sich auf den Zauber eines Augenblicks einlassen zu können - und still zu genießen: Dazu waren die zahlreichen Besucher des weihnachtlichen Klangforums im Manfred-Bernt-Saal der Musikschule eingeladen. Mit einem stimmungsvollen Konzert zwei Tage vor Weihnachten, beschloss das Team der Musikschule das Jahr 2016.

Die Zusammensetzung aus Klang und Forum traf Intention und Stimmung gut, denn die abwechslungsreiche Mischung aus Klassik, Kirchenmusik, mit Weihnachtsliedern aus aller Welt und modernen Kompositionen, war gut gelungen. Im Programm fanden sich beispielsweise Werke von Bach, Brahms, Beethoven, Chopin, Händel, Haydn, Humperdinck oder Schostakowitsch neben dem traditionellen amerikanischen Winterlied „Jingle Bells" oder dem schwedischen Weihnachtslied „Jul, jul, stralande jul".

 

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Zu den über 100 Akteuren zählten kleine und große Sänger des grünen und blauen Chores, des Jugendchores und des großen Chores Cantus Eho der Musikschule, Musikschulorchester, Instrumentalensembles und Solisten eine hörenswerte Vielfalt. Die Beiträge der rund 100 Mitwirkenden, fröhlich, friedlich, feierlich oder furios – bereiteten Freude und gingen ins Ohr, mitunter auch ins Herz. Im Wechsel wurde gesungen und gespielt, auf Geige oder Gitarre, Klavier, Querflöte, Orgel, Trompete und sogar Marimbaphon.
Mir gibt dieses Konzert ganz viel" äußerte Musikschul- und Chorleiterin Katrin Masius bei ihren guten Wünschen zum Schluss des Programms, „vor allem , wenn ich in die strahlenden Kinderaugen sehe". Das abschließend gemeinsam mit allen Chören und dem Auditorium gesungene „Oh du fröhliche" war so recht geeignet, den heiter-festlichen Text und die bekannte Melodie für den Nachhauseweg zu bewahren, ein kostbares Geschenk, was nicht mit Geld zu bezahlen ist.


Für Sie berichtete Ulrike Wilms.