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„Maibaumwetter“ beim Start in den Wonnemonat Mai

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 06. Mai 2017

In der Gemeinde Eching schmücken seit dem 1. Mai jetzt drei Maibäume mitten in Dietersheim, Eching und Günzenhausen die Ortschaften und zeigen, dass hier überliefertes Brauchtum zu Hause ist.

Der Dietersheimer Maibaum 2017

Maibaum-Dietersheim 2017 Masterbild
Der Beginn des Wonnemonats Mai und das Aufstellen des Maibaums, das wie immer von einem fröhlichen Maifest flankiert wurde, fanden in Dietersheim zunächst unter weißblauem Bayernhimmel statt. Farblich dazu abgestimmt zeigte sich auch der nur alle drei Jahre neu aufgestellte Maibaum in weiß und blau. Mit Feuerwehrunterstützung wurde der bekränzte und traditionell dekorierte Stamm, an dessen Spitze der Wetterhahn darüber Auskunft gibt, woher der Wind weht, in seine aufrechte Endposition am Straßenrand vor dem Bürgersaal gebracht – und ist weithin sichtbar. Da hatte der Maibaumverein vollwertigen Ersatz für seinen von unbekannten Vandalen beschädigten Originalstamm gefunden. Das Traditionsstangerl misst rund 32 Meter, stammt aus Au in der Hallertau und wurde heuer von Jagdpächter Albert Ostler gespendet.


Der Echinger Maibaum 2017

Maibaum-Eching 2017 Masterbild
Seinen zweiten, gelungenen Auftritt hat der Echinger Jubiläumsmaibaum des vergangenen Jahres. Das aufrechte, weißblaue Gesamtkunstwerk wurde aus Sicherheitsgründen von der Spitze weg mehrere Meter gekürzt und misst nun knapp 30 Meter. Er stammt aus dem Petershauser Forst und wurde von den Echinger Altburschen gespendet. Mit Untermalung des Musikvereins Sankt Andreas und Feuerwehr-Unterstützung war gegen halb zwölf das anstrengende Tagwerk für die Burschenmannschaft unter Oberleitung vom Fischer Hans getan. Den letzten Nagel an der Verriegelung des Maibaumständers durfte Bürgermeister Sebastian Thaler einschlagen. Unter Musikbegleitung strömte Alt und Jung auf den angrenzenden Bürgerplatz mit Biergarten und Festzelt und feierte zünftig weiter.


Der Günzenhauser Maibaum 2017

Maibaum-Guenzenhausen 2017 Masterbild-a
Alles „überragend", dieses Prädikat trifft mit Fug und Recht einmal mehr auf den 39,6 Meter langen, naturbelassenen Günzenhauser Maibaum zu, der nach überliefertem Brauchtum ausschließlich mit Schwalben, Spitzbuam und Schweiß, also männlicher Muskelkraft, Hub für Hub in die Höhe gewuchtet wird. Die markigen Kommandos dazu kamen wie immer von Josef Meir, dessen Bruder Jakob heuer den Maibaum gestiftet hat. Der mächtige Stamm ist im Kranzberger Forst so groß und stattlich geworden. Zünftig auf- und in den Mai gespielt wurde beim anstrengenden Tagwerk von den Kohlstattmusikanten. Und natürlich gab es im Anschluss wie jedes Jahr ein gemütliches Beieinandersein der Ortsgemeinschaft. Alle ließen sich die speziell für diese Gelegenheit üblichen Spiegeleier vom Baderwirt schmecken, die im Ort gespendet und von der Dorfjugend eingesammelt wurden.


Für Sie berichtete Ulrike Wilms.